Nichts gelernt

Zwei Schwänchen

Zwei Schwänchen

Heute habe ich Schwäne fotografiert. Nicht nur Schwäne, auch Haubentaucher, Spatzen und weitere Zweifüßer. Als ich M. das Bild von den zwei Schwänchen zeigte, erinnerte er sich an ein Lied.

Als er den Titel nannte, hatte ich sofort Text und Melodie im Kopf. Dann hörten wir das Lied.

M.: „Da läuft es einem den Rücken und so. Und die Welt hat nichts gelernt.“


Ergründe das Leben mit Leidenschaft

„Vertraue Deinen Freunden und kenne klar, Deine Schwäche und Deine Kraft – ergründe das Leben mit Leidenschaft.“

Der diese Zeilen für mich schrieb, wurde nicht einmal 60 Jahre alt und ist doch für mich lebendig auch in diesen Zeilen.


Wo soll das denn hinführen? Irgendwo und irgendwann

Wo soll das denn hinführen? Wenn irgendwann und irgendwo schon kein Wille da ist, so müsste doch mindestens ein Ausweg da sein.

Klick 

und

Klick


Ich wollt, ich wäre ein Huhn…

Keine Ente – ein Huhn – ein Vogel – eine Ralle – ein Kranichvogel

 


In der Zwischenzeit

Heute:

In der Zwischenzeit,

in der Dämmerung,

zwischen dunkel und hell,

zwischen Nacht und Tag,

zwischen Frühling und Sommer

begrüßte mich trällernd eine frühe Lerche

während die späte Nachtigall noch sang.

Vielleicht habe ich das auch nur geträumt.


Entchenklein, ging allein…

Entchen klein,

ging allein,

in die weite Welt hinein…

Entenküken

Entchen


Die Ver-Kiste geöffnet

Ver vermeldet Unheil:

Verblasst,

verhungert,

verdächtigt,

verlassen,

verpasst,

vergangen,

verheult,

verloren,

verdammt,

verstörben.

Starrsinnig verurteile ich das Ver.

Vor meinem Fenster

zwitschert eine Meise:

verliebt.


WACHABLÖSUNG

Wenn die Mauersegler schlafen gehen, übernehmen die Fledermäuse, rücksichtsvoll, leise.


Keine Zeit

Keine Zeit zu haben – das ist irgenwie widersinnig. Wieviel Zeit soll keine Zeit denn sein? Null? Das geht ja nicht, es ist ja immer irgendeine Zeit. Und etwas zu haben, was nichts ist, ist auch nicht möglich. Man kann also gar nicht „keine Zeit haben“. Man hat immer Zeit. Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Äh nee, das ist ja wohl eine Fernsehsendung auf so einem Trallala-Sender. Vermutlich raubt mir jemand meine Zeit und hortet sie dann bei sich. Aber der wird sich wundern – die Zeit wird alt, dann ist sie Vergangenheit und kann nicht neu gelebt werden.

Ich habe aber keine Zeit darüber nachzudenken, wie das mit der Zeit ist, es ist nämlich Zeit, ins Bett zu gehen. Ich muss zeitig aufstehen.

Gute Nacht.

PS.. Ist mir gerade noch eingefallen: Aneignung fremder Lebenszeit ohne Wertausgleich ist Ausbeutung. Ausbeutung ist…


FFFF… Foto – Filmempfehlung – FAZ – Filmkritik

Der Text, der jetzt hier stehen sollte, ist nicht fertig. Ersatzweise liefere ich ein Foto, eine Filmempfehlung und den Link zu einer Filmkritik in der FAZ. Doch der Reihe nach.

Das Foto ist ein Spiegel meiner Neugierde. Als Kind liebte ich es, in den Abendstunden aus der S-Bahn in die hellerleuchteten Fenster zu schauen. Oft in der Hoffnung, ein wenig von der Wärme zu erhaschen, die ich in den Wohnungen vermutete. Fenster als Türen zum Glück. Ja, als Kind fuhr ich oft S-Bahn, regelmäßig wurde ich von Ost- nach Westberlin und dann wieder zurückgebracht. Würde ich heute mit der S-Bahn fahren, wäre ich genauso interessiert an den Fenstern, aber ohne die Hoffnung der Kindheit. Fenster faszinieren mich immer noch. Sie lassen nicht nur das Licht nach innen – sie tragen auch ein wenig vom Inneren nach draußen – wenn man sie lässt.

Fenster

Fenster

 

Ich empfehle den Film „In Zeiten des abnehmenden Lichts“.

Eine Filmkritik dazu gab es in der FAZ, nachdem ich die – und die drei Lesermeinungen darunter – gelesen hatte, wollte ich den Film nicht mehr sehen. Eine kluge Freundin hat mir den Film empfohlen – da habe ich noch einmal Glück gehabt – gern gebe ich die Empfehlung weiter. Leute, guckt euch den Film an!

(Wer trotzdem noch die doofe Rezension in der FAZ lesen will, hier ist der Link – Klick – aber glaubt mir, der Autor de Filmkritik fragt zwar, was der Film taugt, aber seine Kritik taugt gar nichts :-).